Backbleche

Es ist nicht allzu schwierig, das mit dem Herd gelieferte Backblech zu benutzen, um damit ein paar Plätzchen oder einen Kuchen zu backen. Wer jedoch richtig gute Backergebnisse erzielen möchten, sollte sich über die Backbleche ein paar Gedanken machen. Die gibt es nämlich in vielen Farben, Formen und Materialien. Besonders durch die Verwendung des richtigen Materials lässt sich das Backergebnis beeinflussen.

Für jeden Anlass das passende Blech

Backblech und Rost - Beispiel

Backblech und Rost – Beispiel

Die am häufigsten verwendeten Backbleche sind emaillierte Bleche ohne eine Anti-Haft-Beschichtung. Diese Bleche werden schon seit Generationen benutzt, auch die meisten Bäcker verwenden sie heute noch. Daneben gibt es aufwändige Konstruktionen mit einem Aluminium-Kern und mehreren verschiedenen Metallschichten zur gleichmäßigen Wärmeverteilung. Backbleche aus emailliertem Stahl oder Aluminium werden in den meisten Fällen beim Kauf eines Herdes mitgeliefert. Um den unterschiedlichen Anforderungen beim Backen gerecht zu werden gibt es heute Backbleche aus folgenden Materialien.

  • Schwarzblech, schwarz lackiertes Stahlblech
  • Stahlblech, emailliert, teilweise mit Antihaft-Beschichtung
  • Stahlblech, mit Antihaft-Beschichtung
  • Weißblech, verzinntes Stahlblech
  • Bleche aus Gusseisen

Backbleche im Alltagseinsatz

Ob man ein Backblech eine Antihaftschicht verwendet oder nicht, hängt von den persönlichen Vorlieben ab. Oberflächen mit einer Antihaftschicht aus Teflon oder Keramik haben den Vorteil, dass sie schneller und einfacher zu reinigen sind. Trotzdem muss ein Blech mit dieser Oberfläche vorher meistens auch eingefettet werden. Auf das Backergebnis hat eine Antihaftbeschichtung keinen Einfluss. Das Problem der Anhaftung lässt sich auch zum Beispiel bei einem Schwarzblech auch durch die Verwendung von Backpapier umgehen.

Beim Kauf eines Backblechs sollten darauf geachtet werden dass das Blech eine gute Wärmeleitung besitzt und ein gleichmäßiges Backen gewährleistet. Helle und glänzende Bleche aus Weißblech oder Aluminium reflektieren bei einer Beheizung mit Ober- und Unterhitze die Backofenwärme und übertragen diese nur langsam auf das Backgut. Bleche mit dunklen oder matten Oberflächen nehmen die Wärme schneller auf und geben diese je nach Material auch schneller an das Backgut weiter. In einem Umluftherd, bei dem die Wärme durch die Luftströmung (thermische Konvektion) übertragen wird, sind die Form und das Material des Bleches von untergeordneter Bedeutung.

Backformen aus feuerfester Keramik oder feuerfestem Glas oder Steingut eignen sich ebenfalls für den Einsatz im Backofen oder in der Mikrowelle, geben die Wärme jedoch recht langsam an das Backgut weiter. Tonformen eigenen sich besonders gut zum Brotbacken. Ein Backofenrost ist die ideale Ergänzung in jedem Backofen Test. Darauf lassen sich zum Beispiel Brötchen aufbacken oder Kuchen abkühlen.

Kreative Backideen mit dem richtigen Backblech

Gute Hersteller legen Informationen über die Material- und Backeigenschaften eines Bleches dem Produkt bei oder versehen das Blech mit einem entsprechenden Zertifikat. Wichtig: Für die Größe der Bleche gibt es keine Norm, die Backbleche verschiedener Hersteller können unterschiedliche Größen haben. Das Blech sollte außerdem leicht vom Gebäck zu lösen und leicht zu reinigen sein. Zum Backen von Kuchen oder Pizza sind manche Bleche mit einem hohen Rand versehen. Backbleche oder -formen mit seitlichen Griffen erleichtern das Entfernen aus dem Backofen.

Auch Backformen aus Silikon mindern das Risiko von Verbrennungen. Emaillierte Bleche sollten kratzfest sein. Ein handelsübliches Backblech passt in jeden Backofen und ist für alle Herdarten geeignet und resistent gegen Temperaturveränderungen und Spülmaschinen. Zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Backzeit ist es ratsam zwei Backbleche zu gleichzeitig verwenden falls das technisch möglich ist. Die Backergebnisse sind in der Regel besser, wenn dazu zwei Bleche der gleichen Art und vom gleichen Hersteller verwendet werden.